Aktuelles:

Die Pandemie wirkt sich weiterhin auf das Tagungsgeschehen aus, so auch auf die Planungen der EMSE-Tagungen. Die ursprünglich für den Sommer dieses Jahres vorgesehene EMSE-Fachtagung zum Thema "Übergänge und Verläufe" in Bamberg ist nun auf das Frühjahr 2022 verschoben und die Herbst-EMSE, zu der im November 2020 das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) nach Weimar einladen wollte, ist jetzt für November 2022 vorgesehen.

Damit ergeben sich nach derzeitigem Planungsstand und in der Hoffnung, dass die Pandemieentwicklung nicht zu weiteren Umplanungen führen wird, folgende Termine:

  • 20.-21. Mai 2021 in Stuttgart, Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW), Schwerpunkt: Nutzung von Daten zur Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich
  • November 2021 in Hamburg, Institut für Erziehungswissenschaft, Uni Hamburg (Knut Schwippert), voraussichtlich in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und dem Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), Schwerpunkt: Transfer und Digitalisierung in Bildungseinrichtungen
  • Frühjahr 2022 in Bamberg, Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi), in Kooperation mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), Schwerpunkt: Übergänge und Verläufe / Übergänge gestalten – Bildungsverläufe verstehen – Übergänge bei Risikolagen
  • November 2022 in Weimar, Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), Schwerpunkt: Digitalisierung und Lehrerfortbildung
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Die Vorträge und Materialien zur 29. EMSE (12. und 13. Dezember 2019) zum Thema "Zentrale Prüfungen und Qualitätssicherung - Wie gelingt die Verbindung?", die vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) in Halle ausgerichtet wurde, finden Sie unter Tagungsmaterial.

Zum aktuellen EMSE-Kernthema "Transfer und Praxis-Wissenschaft-Dialog" sei auf das Vorlagenpapier Ulrich Steffens; Martin Heinrich & Peter Dobbelstein: Praxistransfer Schul- und Unterrichtsforschung – eine Problemskizze, 2016 (Vorlage für die 22. EMSE), auf die Vorträge bzw. Materialien der vorangegangen EMSE-Tagungen, die Sie unter Tagungsmaterial finden, und auf das Positionspapier der Landesinstitute und Qualitätseinrichtungen der Länder zum Transfer von Forschungswissen hingewiesen.

Ausgehend von der EMSE-Tagung in Salzburg ist die Publikation "Praxistransfer Schul- und Unterrichtsentwicklung" erschienen. Auf der Website bei Waxmann kann der Band auch als PDF-Datei heruntergeladen werden. Sie finden den Link unter Hintergrundmaterial.



Sie erreichen das Koordinatoren-Team unter den folgenden e-Mail-Adressen (Kontaktadressen siehe unter Organisation):

Ulrich Steffens UlrichSteffens@gmx.de

Peter Dobbelstein peter.dobbelstein@qua-lis.nrw.de

Prof. Dr. Martin Heinrich martin.heinrich@uni-bielefeld.de


EMSE - Netzwerk „Empiriegestützte Schulentwicklung"

Das Netzwerk zur empiriegestützten Schulentwicklung „EMSE“ besteht nunmehr seit 2004. Die Mitglieder dieses Netzwerks – das sind vor allem die in den 16 Bundesländern mit empirischen Verfahren der Schulentwicklung und Bildungsplanung befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kultus- bzw. Schulministerien, in den Landesinstituten und den Qualitätsagenturen – kommen zweimal im Jahr in Form von zweitägigen Fachtagungen zusammen, um sich mit zentralen Themen dieses Aufgabenbereichs zu befassen: Aktuelle Forschungsergebnisse werden rezipiert und im Hinblick auf praktische Konsequenzen erörtert, Ansätze und Verfahren empirisch orientierter Schul- und Unterrichtsentwicklung in den Bundesländern werden vorgestellt und Erfahrungen werden ausgetauscht.

In diesem Netzwerk arbeiten inzwischen über 80 Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern mit. Mittlerweile sind auch wissenschaftliche Einrichtungen und universitäre Institute einbezogen, die mit Bildungsstandards bzw. Kernlehrplänen und ihrer empirischen Operationalisierung (vor allem zentrale Lernstandserhebungen / Vergleichsarbeiten, Normierungen), mit internationalen und nationalen Schulleistungsstudien sowie mit empirischer Schul- und Unterrichtsforschung befasst sind. Von Anfang an am Netzwerk beteiligt sind das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB, Berlin) und das Data Processing Center (DPC, Hamburg) sowie zahlreiche Wissenschaftler, die inzwischen zum EMSE-Netzwerk dazugestoßen sind [*].

Ausgangspunkt für die Netzwerkidee war ein informelles Arbeitstreffen am Rande einer Tagung der PISA-Länderkoordinatoren im Jahr 2004. Dr. Rainer Peek, Peter Dobbelstein und Ulrich Steffens hatten daraufhin zu einem ersten Arbeitstreffen aufgerufen, zu dem dann das damalige Landesinstitut für Schule in Soest für den 15.-16. Dezember 2004 eingeladen hatte. Zum damaligen Zeitpunkt war im Zuge der „empirischen Wende" in der Bildungsplanung zwar der Bedarf nach entsprechenden Austauschmöglichkeiten erkennbar, zugleich aber nicht abzusehen, dass „EMSE" eine solche Resonanz auslösen würde, die eine Kontinuität an Fachtagungen im - in der Regel - halbjährlichen Abstand zur Folge hat.

Eine Beschreibung zum ursprünglichen Anliegen des EMSE-Netzwerkes finden Sie hier .

Wählen Sie oben im Menü oder anhand der folgenden Links weitere Informationen:

  • Themen (Hinweise zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Netzwerk-Tagungen)
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